Biofach auf gesundem Kurs
Bio-Lebensmittel helfen beim Schutz von Böden und Gewässer, bremsen den Klimawandel und leisten einen Beitrag gegen Artenschwund. Doch Erzeuger lassen das Marktpotenzial links liegen.
Bio-Lebensmittel helfen beim Schutz von Böden und Gewässer, bremsen den Klimawandel und leisten einen Beitrag gegen Artenschwund. Doch Erzeuger lassen das Marktpotenzial links liegen.
Bio ist ein kleiner Milliardenmarkt – im Vergleich zum Geschäft mit konventionellen Lebensmitteln. Die steigende Erzeugung in Deutschland kommt aber nur schleppend voran.
Der Biofach-Kongress multipliziert die Anliegen der Branche in die Breite. Trotzdem befindet sich das Ökosystem biologische Lebensmittelwirtschaft weiterhin in der Nische.
Die Messehallen sind längst nicht so voll wie früher. Gleichwohl nimmt das Flaggschiff der Biometropole Nürnberg immer wieder die Rolle als Impulsgeber für nachhaltige Ernährung ein.
Das diesjährige rein digitale eSpecial von Biofach und Vivaness versammelte über 1.400 Aussteller und insgesamt 13.800 registrierte Teilnehmer aus 136 Ländern.
Der deutsche Bio-Markt legte im Corona-Jahr 2020 auf insgesamt 14,99 Milliarden Euro zu. Damit gaben die Deutschen 22 Prozent mehr Geld für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus.
Erstmals findet die Weltleitmesse Biofach als rein virtuelles eSpecial statt. Das wirtschaftliche Umfeld für Bioprodukte und Naturkosmetik bietet allerdings keinen Grund zum Klagen.