Umweltbank: Zum Halbjahr im grünen Bereich

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Die Nürnberger Umweltbank sieht ihr Geschäft im ersten Halbjahr 2021 auf Kurs. Das Ergebnis zur Jahresmitte vor Steuern liegt mit 21,7 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im ersten Halbjahr 2020 brach zwar im Corona-Lockdown das Kreditgeschäft empfindlich ein. Zugleich sorgte aber ein Millionenbetrag aus einem gewonnenen Rechtsstreit für einen positiven Einmaleffekt. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, bemerkt Jürgen Koppmann, Sprecher des Vorstands.

Die grüne Bank sieht ihre Umweltkredite als Wachstumstreiber. Auch wenn das Vergleichshalbjahr schwach war, legt das Neukreditvolumen deutlich zu. Mit knapp 400 Millionen Euro reichte die Bank fast doppelt so viele Finanzierungen neu aus. Das Kreditvolumen stieg auf 3,7 Mrd. Euro.

Zudem profitiert das Wertpapiergeschäft davon, dass im andauernden Niedrigzinsumfeld Fonds und Aktien als Alternative zum klassischen Sparbuch immer beliebter werden. Der erste eigene Fonds, der UmweltSpektrum Mix, verzeichnete per 30. Juni 2021 bereits ein Fondsvolumen von rund 72 Mio. Euro. Insgesamt verwaltet die Umweltbank zum Halbjahr ein Depotvolumen von fast 800 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn ist das ein Plus von rund 100 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in den letzten sechs Monaten um 28 auf 278 Umweltbanker.

Das Vorstands-Duo bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2021. Die Zahl der Kunden soll von 121.000 auf 135.000 wachsen. Für das Ergebnis vor Steuern rechnet der Vorstand auch ohne Sondereffekte mit dem Niveau des Vorjahres.

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