Freistaat verfolgt bald mit Luca-App

Freistaat Bayern verfolgt bald mit Luca-App

Der Freistaat Bayern setzt künftig landesweit auf die Luca-App. Das Bayerische Digitalministerium entschied sich im Rahmen eines Vergabeverfahrens für eine landesweite Luca-Lizenz. Damit wird für eine effektive Bekämpfung der Corona-Pandemie die Kontaktdatenerfassung digital. Die App Luca hat hierbei unter anderem aufgrund ihres hohen Automatisierungsgrads und ihrer besseren Systemsicherheit den Zuschlag erhalten. Sie erleichtert den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung nach dem Auftreten einer Corona-Infektion erheblich.

Die bislang geplanten weiteren Öffnungsschritte in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben weiter bis mindestens 26. April ausgesetzt. Gleiches gilt für die diskutierten Modell-Projekte in bayerischen Städten.

Trotzdem stuft der Freistaat die App als wichtige Option für die schrittweise Rückkehr zur Normalität ein. Das gelte insbesondere für die Bereiche Gastronomie, Kunst und Kultur sowie Sports. Mit der Luca-Lizenz können die bayerischen Gesundheitsämter sowie teilnehmende Organisationen und Unternehmen das System kostenfrei nutzen. Auch Anwender brauchen nichts zu bezahlen. Außerdem können Nutzer bei Luca direkt über die App eine digitale Warnung erhalten, wenn sie mit einer bestätigt infizierten Person in Kontakt waren.

Die bayerische Landesregierung hat sich damit gegen die alternative Lösung Darf ich rein.de entschieden. An ihr hat unter anderem die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern mitprogrammiert. Die Städte Fürth und Erlangen setzen auf Darf ich rein.de.

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