Regineo liefert regionales Gemüse

Regineo liefert regionales Gemüse

Das Nürnberger Startup Regineo setzt seine Online-Plattform dem regionalen Höfesterben entgegen. Das Gründerteam um Markus Utz liefert regionales Gemüse und will vor allem Markttransparenz schaffen: Dabei geht es um die Herkunft der Produkte und die Zuordnung zu einem landwirtschaftlichen Betrieb. Eigentlich wollte Regineo nur als digitale Plattform punkten. Aufgrund der Corona-Pandemie etablierte das biozertifizierte Unternehmen zusätzlich einen Lieferservice für regionale Lebensmittel.

Durch die IT-Infrastruktur von kann jeder Betrieb und Direktvermarkter ganz einfach einen Lieferservice oder Online-Shop für Lebensmittel und Spezialitäten betreiben. Neben Privathaushalten beliefert das Startup auch Großkunden wie Kantinen, Gastronomie oder Hotels mit regionalen Produkten. Bis zum Ende des Jahres ist Skalierung angesagt. Regineo will sein Geschäftsmodell in weiteren deutschen Städten etablieren.

Die Gründungsberatung „OHM-Potentiale“ der TH-Nürnberg unterstützt das Team. Dabei ging es um Kontakte zu anderen Startups oder Hilfe beim Business-Plan. Das Konzept OHM-Potentiale fördert ein professionelles Umfeld für Gründungsaktivitäten aus der Hochschule. Ein Regineo-Mitgründer war TH-Student.

Mit seinem Konzept ist die junge UG allerdings nicht allein. Abseits der Angebote etwa von Supermärkten kämpfen auch andere Gründer um die Kundengunst mit ähnlichen Konzepten. Dazu zählt beispielsweise der Amberger Direktvermarkter Hutzelhof, die HofladenBox aus Roßtal oder der Regionalableger der Berliner Marktschwärmer.  

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Beitragsbild: Regineo

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