Playmobil startet zweite Schleich-Übernahme

Playmobil startet einen zweiten Übernahmeversuch bei Schleich

Das Zirndorfer Playmobil-Mutterunternehmen Horst Brandstätter Holding startet einen zweiten Übernahmeversuch beim Figurenhersteller Schleich. Das berichtet das Manager Magazin mit Verweis auf Insider. Demnach wären schon 2019 beinahe die Playmobil-Welten durch Tier- und Fantasiefiguren verstärkt worden. Damals machte allerdings ein Schweizer Finanzinvestor für rund 400 Millionen Euro das Rennen. Bei den aktuellen Gesprächen in einem frühen Stadium könnte es bereits um 600 Millionen Euro gehen.

Das Wirtschaftsmagazin sieht Playmobil unter Handlungsdruck. Seit dem Tod von Inhaber Horst Brandstätter 2015 „mutiert die Kultfirma langsam zum Krisenfall“. Den letzten verfügbaren Zahlen für das Geschäftsjahr April 2019 bis März 2020 zufolge sinkt der Umsatz deutlich um fast 5 Prozent auf 687 Millionen Euro. Noch bitterer ist der Einbruch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Der fällt mit 66 Millionen Euro fast ein Drittel niedriger aus. Für das Jahr 2021 hätten die Zirndorfer allein in den Spielzeugmärkten Deutschland und Frankreich mit einem Umsatzrückgang von rund 10 Prozent zu kämpfen, ist weiter zu lesen.

manager-magazin.de (Paid), nue-news.de Playmobil wächst   

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