NürnbergMesse hofft auf besseres 2022

NürnbergMesse hofft auf besseres 2022

Nach einem desolaten Geschäftsjahr 2020 hinterlässt die Corona-Pandemie auch 2021 bei der der NürnbergMesse deutliche Spuren. Von den 77 weltweit geplanten Messen im letzten Jahr wurden 51 abgesagt oder verschoben. Der Umsatz der NürnbergMesse Group rumpelte im zweiten Coronajahr auf rund 70 Millionen Euro runter. 2020 lag der Umsatz noch bei 110 Millionen Euro. Auch das ist nur grob ein Drittel vom eigentlichen Plan aus Zeiten vor der Pandemie. Zumindest der Verlust fällt mit weniger als 50 Millionen Euro geringer als im Vorjahr (68,6 Mio. Euro) aus. Nun hofft die NürnbergMesse zumindest auf ein besseres 2022.

Das reduzierte Minus profitiert von aufgeschobenen Investitionen sowie reduzierten Sach- und Personalkosten. Zuletzt sind am Standort Nürnberg 566 Mitarbeiter der weltweit 943 beschäftigt. Das entspricht in Nürnberg einem Rückgang ohne betriebsbedingte Kündigungen von rund 10 Prozent. Die weltweit aktive NürnbergMesse Group verliert 20 Prozent ihrer Stellen.

NürnbergMesse-Chef Roland Fleck kommentiert: „Wir blicken auf ein Geschäftsjahr 2021 im pandemiebedingten Ausnahmezustand zurück.“ Zugleich sieht er auch einen erfolgreichen Restart im Herbst des letzten Jahres. Die hohe Kundenresonanz habe „unser Geschäftsmodell Messe eindrucksvoll bestätigt“.

Geschäftsführer-Kollege Peter Ottmann weist auf den Erfolg hybrider oder rein digitaler Messeformate hin. Die FeuerTrutz 2021 verzeichnete über 1.200 digitale Teilnehmer Damit folgte über ein Drittel aller Messeteilnehmer der FeuerTrutz online. Die digitale Verlängerung des stationären Messegeschäfts erhöht die Reichweite der Messethemen. „Erstmals haben wir mit unseren digitalen Formaten zehn Prozent vom Gesamtumsatz erzielt.“

nordbayern.de, nue-news.de: Spielwarenmesse und Brau gestrichen

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