Ebl-Naturkost erweitert Stammsitz

Ebl-Naturkost erweitert Stammsitz

Der Bio-Händler Ebl-Naturkost erweitert seinen Stammsitz auf der Fürther Hardhöhe. Damit verdoppelt sich die derzeitige Fläche von insgesamt rund 7.500 Quadratmetern für Logistik, Produktion und Verwaltung. Den Anbau plante Gründer und Firmenchef Gerhard Bickel flächenmäßig schon von 10 Jahren beim Umzug auf das Gelände sicherheitshalber mit ein. „Dass wir unsere Zentrale schon nach zehn Jahren erweitern dürfen, ist eine große Freude.“

Der Trend zu einer ökologischeren Lebensweise entwickelt sich seit Jahren positiv. Im letzten Jahr hat insbesondere Corona dem deutschen Biomarkt für Lebensmittel und Getränke einen kräftigen Schub versetzt. Mit insgesamt 14,99 Milliarden Euro gaben die Deutschen 22 Prozent mehr Geld für Bio aus. Damit kletterte der Bio-Anteil am gesamten Lebensmittelmarkt auf 6,4 Prozent.

Die eigentlich für diesen Herbst geplante Eröffnung findet wegen verzögerter Planungs-Genehmigung und längerer Ausführungszeit um ein Jahr. Trotz höherer Baukosten und längerer Bauzeit hält Ebl an einer nachhaltigen Bauweise fest. Eine Tiefgarage reduziert den Flächenverbrauch, das Gebäude entsteht im energieeffizienten KfW-40-Standard. Die Abwärme aus der FCKW-freie Kälteanlage für Logistik und Produktion klimatisiert und beheizt in Verbindung mit Geothermie die übrigen Räume. Ein Drittel des Stroms kommt von der Photovoltaikanlage auf dem Dach.

In der Zentrale arbeiten aktuell rund 130 Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigt das 1994 in Nürnberg gegründete Unternehmen rund 700 Mitarbeiter. In Kürze eröffnet der Bio-Pionier in Coburg seinen 31. Markt. Am Stammsitz finden sich Zentrallager, hauseigene Bio-Metzgerei, Produktionsküche und Verwaltung. 

nordbayern.de, nue-news: Kochen Essen Wissen-Preis, nue-news: Bio boomt  

Beitragsbild: Ebl-Naturkost / Rudi Ott        

v.l.: Horst Müller (Wirtschaftsreferent der Stadt Fürth), Gerhard Bickel (Geschäftsführer und Inhaber ebl-naturkost), Dr. Thomas Jung (Oberbürgermeister Stadt Fürth), Matthias Horender (Architekt), Oswald Hirsch (Fuchs Systembau) und Matthias Hitz (Hitz Erdbau)

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