TeamBank mit flauem Ratenkreditgeschäft

TeamBank bekommt grünes Licht im Schufa-Bieterwettbewerb

Die Bilanzsumme der Nürnberger TeamBank ging im Geschäftsjahr 2020 um 1,8 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro zurück. Grund hierfür sind unter anderem rückläufige Neuabschlüsse im Ratenkreditgeschäft. Den vorläufigen Zahlen zufolge lag der Ratenkreditbestand mit 8,8 Milliarden Euro leicht unter Vorjahresniveau. Die TeamBank ist mit ihrem Ratenkredit EasyCredit der Konsumentenfinanzierer für die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Aus Nürnberg zählte 2020 die genossenschaftliche Sparda-Bank zu den neuen Ratenkredit-Partnern.

Laut Bankangaben reagierte das Kreditinstitut mit unbürokratischen Zahlungserleichterungen, wenn Kunden aufgrund Corona von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen waren. Die Risikovorsorge sank durch das geringere Neugeschäft um ein Fünftel mit 59,3 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis legte leicht auf 153,6 Millionen Euro zu.

2020 investierte die TeamBank in vereinfachte Kunden- und Partnerprozessen und entwickelte ihr datengetriebenes Geschäftsmodell weiter. „Ganz gleich ob beim Ratenkredit oder Ratenkauf: Unser Anspruch ist und bleibt es, es einfach zu machen“, unterstreicht Vorstandschef Frank Mühlbauer. Sein Haus bietet im E-Commerce und am Point of Sale das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit an. Zuletzt waren 2.500 Händler an die Teilzahlungslösung angebunden.

Zum Jahreswechsel beschäftigte die Bank insgesamt 1.106 Mitarbeiter (Vorjahr 1.072). Davon arbeiten 851 in der Zentrale in Nürnberg.

nue-news.de: Sparda Nürnberg

Schlagwörter: