Oikocredit Bayern wächst wieder

Oikocredit Förderkreis Bayern konnte wieder wachsen

Oikocredit Förderkreis Bayern mit Sitz in Nürnberg konnte im zweiten Corona-Jahr wieder wachsen. Der Verein engagiert sich seit 40 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit. Dafür investiert Oicocredit das Geld seiner Mitglieder, um die Lebensverhältnisse in den Ländern des Globalen Südens nachhaltig zu verbessern. Über den Förderkreis flossen 2021 zwei Millionen Euro zusätzliches Kapital der Anleger. Das entspricht einem Wachstum von rund drei Prozent auf rund 90 Millionen Euro Anteilskapital.

Die Mitgliederzahl erhöhte sich um ein Prozent auf exakt 4.335 Menschen und Organisationen. „Wir freuen uns über dieses Plus, auch wenn unser Mitgliederzuwachs etwas niedriger ausgefallen ist als in den Vorjahren“, berichtet Carolin Gutmann, Geschäftsführerin des Förderkreises.

Oikocredit Bayern ist Teil der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Sie verbuchte 2021 ein Plus beim Mitgliederkapital von 2,3 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Nach einem pandemiebedingten Verlust im Jahr 2020 drehte das Geschäftsergebnis mit 15,3 Millionen Euro wieder in den positiven Bereich. Nach zwei Jahren ohne Dividendenzahlung schlägt der Oikocredit-Vorstand unter Vorbehalt eine Dividendenausschüttung von 0,5 Prozent vor.

Das Portfolio von Oikocredit besteht aus Darlehen und Kapitalbeteiligungen. Es legte 2021 um knapp 18 Prozent auf 996 Millionen Euro zu. Dieser Zuwachs resultierte vor allem aus der steigende Kreditvergabe an bestehende und neue Partnerorganisationen. Die Qualität des Portfolios blieb stabil. Der Anteil ausfallgefährdeter Projekte lag bei Jahresende bei 5,5 Prozent (2020: 5,8 Prozent). Hier sind die geplanten Rückzahlungen mehr als 90 Tage überfällig.

nue-news.de: Oikocredit 2020 – global helfen ohne Rendite

Beitragsbild: 2018

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