Klinikum Nürnberg setzt auf nordbayerische Masken

Die Versorgung mit Schutzartikeln war während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie eine Herausforderung. Aktuell sind Masken und andere Schutzmaterialien nicht knapp – auch dank der Initiative regionaler Produzenten wie der Firma Hierher bezieht

Das Klinikum Nürnberg bezieht inzwischen einen Großteil seiner benötigten FFP2- und FFP3-Masken von Elasto Form aus Sulzbach-Rosenberg. Der Werbemittelspezialist hat hierfür eigens die Eigenmarke Elastocare ins Leben gerufen. Hier hat der Kunststoff-Produzent inzwischen mehr als 50 verschiedene Schutzartikel wie Schutzbrillen, Maskenhalter und – seit August dieses Jahres – zertifizierte FFP2- und FFP3-Masken.

Symbolische Maskenübergabe (v.l.): Elasto-Chef Frank Sperber, Peter Seemann, Leiter Einkauf im Klinikum Nürnberg und sein Stellvertreter Alexander Förster. Foto Giulia Iannicelli, Klinikum Nürnberg

Aktuell bezieht das Klinikum Nürnberg diese Masken zu mehreren zehntausend Stück pro Monat. Elasto-Chef Frank Sperber freut sich über sein ‚Made in Germany‘: „Wir sind stolz, solche Schlüsseltechnologien wie eine Maskenproduktion wieder nach Deutschland zu holen.“ Seine vollautomatische Maskenproduktionsmaschine schafft einen Ausstoß von 50.000 Masken pro Tag, eine Erhöhung ist für Februar 2021 geplant.