Heinloth dank Brexit mehr unterwegs

Brexit sorgt bei Heinloth für wachsendes Geschäft

Bei Heinloth aus Roth sorgt der Brexit seit Jahresbeginn für wachsendes Geschäft. Der Logistiker mit insgesamt rund 400 Beschäftigten hat sich u. a. auf prozessoptimierte Gütertransporte von Tür zu Tür spezialisiert. Der Verkehr von und nach Großbritannien gehört zu seinen Kernkompetenzen. Daneben sind Verkehre von und nach Italien sowie Skandinavien weitere Hauptsäulen des Transportgeschäftes.

„Die Mengenentwicklung ist insgesamt sehr positiv, wir haben seit Januar zusätzliches Geschäft akquirieren können“, lautet das erste Fazit von Vertriebs- und Marketingdirektor Markus Maier. Derzeit werden im Monat nahezu 1.000 Teil- und Komplettladungen nur im Export nach Großbritannien abgefertigt. Dafür sind aktuell knapp 250 Sattelauflieger im Einsatz.

Mit weiteren Arbeitsplätzen reagiert Heinloth auf den erhöhten administrativen Aufwand durch die Zollformalitäten. Zusätzlich kalkuliert Heinloth seit Jahresbeginn bei seinen Komplettladungen nach Großbritannien mit längeren Laufzeiten von mindestens einem Tag. Bei Teilladungen sind es sogar eher zwei bis drei Tage.

Derzeit sieht Maier noch keine Normalisierung, der Markt sei noch sehr volatil. Das gelte zum einen für die notwendigen Ressourcen, also beispielsweise geeignete Fährrouten und vor allem ausreichend Plätze und Festbuchungen. Zum anderen fehle es aktuell bei manchen Verladern noch an einer zuverlässigen Abwicklung und an einem prozessorientierten Dokumentenmanagement.

Beitragsbild: Heinloth

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