Gesundheitsmanagement bei RIBE in Corona-Zeiten

Gesundheitsmanagement bei RIBE in Corona-Zeiten

Corona wirbelt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei dem Schwabacher Mittelständler Richard Bergner (RIBE) deutlich durcheinander. Eigentlich gibt es 30 BGM-Angebote – von Sportaktivitäten wie Rückenschule, Triathlon und Yoga über Gesundheitstage bis zu Vorsorgethemen. Rund 60 Prozent der Beschäftigten nahmen die Angebote vor der Corona-Pandemie wahr.

Mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie macht der „Ribe-Aktiv-Raum“ für die Gesundheitsförderung dicht. Stattdessen bekommen Mitarbeiter Online-Kurse via Intranet. Zusätzlich wird eine spezielle App entwickelt, damit die Mitarbeiter im Homeoffice ihre Kurse daheim durchführen können. Für die psychologische Betreuung gibt es ein telefonisches Angebot mit einem externen Spezialisten. Zusätzlich findet sich das Thema „Mentale Fitness“ neu im Online-Angebot.

Christian Maul, Teamleiter Personal- und Organisationsentwicklung von RIBE hofft, dass sich die Angebote wieder auf dem hohen Niveau von 2019 einpendeln. Denn das BGM-Engagement lohnt sich für Teilnehmer wie für den Arbeitgeber. RIBE profitiert von einer geringen Fluktuation, niedrigen Krankenquote sowie einer hohen Arbeitgeberattraktivität.

Aus ersten Rückenkursen vor 20 Jahren entwickelte sich bis heute ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. Das zertifizierte die AOK Bayern  als „Gesundes Unternehmen“ mit dem Gold-Standard. Es beruht auf fünf Säulen: Neben der klassischen Gesundheitsförderung, gehören auch die Bereiche Arbeitssicherheit und Umwelt, Personalbetreuung, Eingliederungsmanagement (BEM) sowie Suchtprävention dazu.

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