Freiwilliger Sozialplan bei Verlag Nürnberger Presse

Weiterer Stellenabbau bei Unternehmensgruppe Nürnberger Presse

Weiterer Stellenabbau bei der Unternehmensgruppe Nürnberger Presse mit ihren Flaggschiffen Nürnberger Nachrichten, Kicker und dem Nachrichtenportal nordbayern.de. Im Sommer 2020 gehörte das Traditionsunternehmen mit 1.719 Mitarbeitern zu den Top 25 der beschäftigungsstärksten Arbeitgeber in Mittelfranken.

Bei einem ersten „Freiwilligenprogramm“ im Jahr 2020 nutzten 30 Redakteure das großzügige Abfindungsprogramm. Nun sollen sich weitere 80 Mitarbeiter im Gesamtkonzern für eine Neuauflage des Programms entscheiden, schreibt der BJV report in seiner Printausgabe. Demnach haben sich Arbeitgeber und Mitarbeitervertretung auf einen „freiwilligen Sozialplan“ geeinigt. Diesmal allerdings liege der Abfindungsdeckel bei 200.000 Euro. Das wären dann 25.000 Euro weniger als bei der Erstauflage.

Laut Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) startete die Mitgliedsverlage ins Corona-Jahr 2020 mit 11.188 Redakteuren. Das waren knapp drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Regionale Zeitungen büßten im letzten Jahr über 11 Prozent an Anzeigen ein. Die Prospektbeilagen schrumpften um ein Viertel. Dem ersten Corona-Jahr bescheinigt der BDZV einen stabilen Abonnentenkreis. Damit meint er, dass sich die rückläufige Zahl der Abos nicht beschleunigte. Allerdings kletterte die E-Paper-Auflage der Mitglieder erstmals auf 2 Millionen Stück.