Einkaufen per „click and meet“ in Nürnberg

Einkaufen per „click and meet“ in Nürnberg

Für den Einzelhandel in Nürnberg war das Einkaufen per „click and meet“ der erste Schritt Richtung Normalität.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Michael Fraas sagte hierzu: „Die Einkaufsmöglichkeit per ‚click and meet‘ ist ein weiterer Öffnungsschritt. Und für uns alle ist es eine weitere Möglichkeit, den lokalen Einzelhandel zu stärken.“ Die City-Handelsvereinigung Erlebnis Nürnberg nennt Einzelhandelsgeschäfte, die „click and meet“, „click and collect“ oder „call and collect“ anbieten.

Die Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlaubt „click and meet“ in Kommunen mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Das macht das Einkaufen im Großraum unübersichtlich. „Das ist ein Tohuwabohu“, sagt der Sprecher des Handelsverbandes Bayern, Bernd Ohlmann, dem Bayerischen Rundfunk.

In Erlangen mit einer Inzidenz unter 50 ist Einkaufen ohne „click and meet“ wieder möglich. Voraussetzung im Einzelhandel sind jedoch Hygienekonzepte und Mindestabstand zwischen den Kunden. Es ist jeweils ein Kunde auf 10 Quadratmetern für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche zulässig. Fürth sprang zwar heute auf eine Sieben-Tages-Inzidenz von 115. Die sogenannte Notbremse greift allerdings laut Verordnung erst, wenn die Schwelle drei Tage in Folge überschritten wurde. Falls Fürth etwa auch Dienstag und Mittwoch über der 100-Marke läge, würden Verschärfungen erst ab nächsten Freitag gelten. Somit ist etwa das Angebot „Click & Meet“ laut Kleeblattstadt aktuell weiterhin möglich.   

br.de, nordbayern.de,

Service Handelsverband Bayern: Auswahl Click & Meet-Buchungsportale