Corona-Krise treibt kontaktloses Bezahlen an

War es nun die Angst vor Viren auf Bargeld, die Schilder and den Ladenkassen oder ein anhaltender Trend? In jedem Fall hat sich das kontaktlose Bezahlen an der Ladentheke im Zuge der Corona-Pandemie fest etabliert. Mehr als drei Viertel der Bundesbürger haben 2020 mindestens einmal kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt. Das geht aus einer Befragung des Branchenverbandes Bitkom in den drei Monaten von September bis November hervor.

Laut Befragung spreizt sich das Feld deutlich. 7 Prozent zücken mehrmals täglich ihre Debit- oder Kreditkarte oder auch Smartphone oder Smartwatch zum Bezahlen. 21 Prozent haben in den drei Monaten nach wie vor ausschließlich auf Bargeld vertraut.

„Noch vor kurzem war es ein exotischer Anblick, wenn jemand an der Kasse sein Smartphone gezückt hat oder seine Smartwatch an das Kartenlesegerät hielt“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Das Smartphone ist für die meisten Menschen ständiger Begleiter und eignet sich daher ideal auch als Ersatz für die Brieftasche.“ Gerade bei der täglichen Nutzung liegt die kontaktlose Kartenzahlung inzwischen nur noch knapp vor Smartphone und Smartwatch.

Karten mit einem NFC-Chip erlauben das kontaktlose Bezahlen bis zu einem bestimmten Betrag. Bei Smartphone oder Smartwatch ermöglichen Anbieter wie Apple Pay, Google Pay oder andere Banking- und Banken-Apps kontaktlos am Bezahlterminal eine Rechnung zu begleichen.

Handelsblatt, IT Finanzmagazin

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