Cinecitta setzt auf Wasserkraft

Cinecitta setzt auf Wasserkraft

Als Selbsthilfe gegen die unkalkulierbaren Energiekosten setzt das Nürnberger Multiplexkino Cinecitta auf Wasserkraft. Denn der Stromvertrag mit derzeit 15,90 Euro pro Megawattstunde läuft Ende des Jahres aus. Kino-Betreiber Wolfram Weber befürchtet dann den achtfachen Preis. Für die Stromrechnung mit bislang 120.000 Euro könnten dann über eine Million Euro fällig werden. Geht alles nach Plan, nimmt Weber um den Jahreswechsel in der Pegnitz am Nägeleinswehr und am Katharinenwehr zwei Flusskraftwerke in Betrieb. Die wasserrechtlichen Voraussetzungen lägen vor.

Mit der Wasserkraft will der Kino-Betreiber rund 80 Prozent des Strombedarfs decken. Strom ist mit Abstand der größte Kostenfaktor im Multiplex. Die beiden vor knapp zehn Jahren installierten Blockheizkraftwerke sind angesichts der Kapriolen des Gaspreises ein großer Kostenfaktor. Die Ausgaben von über zwei Millionen Euro wäre die größte Einzelinvestition seit dem Bau des Imax, dem heutigen Cinemagnum.

Die Energiepreise belasten die gesamte Branche. „Auf alle Kinos kommt ein Riesenproblem zu.“ Denn nach den leeren Kinosälen wegen Corona haben sich die Besucherzahlen in den meisten Häusern noch längst nicht erholt.

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