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Akustika erweckt Messehalle mit Wohlklang

Akustika Nürnberg präsentierte 2026 mit 273 Ausstellern Vielfalt an Instrumentengruppen

Am Akkordeon kam man auf der diesjährigen Akustika Nürnberg im Messezentrum nicht vorbei. Das wandlungsfähige und oftmals unterschätzte Instrument ist in diesem Jahr „Instrument des Jahres“. Diese Initiative wirbt alljährlich für Musik und Musizieren im Allgemeinen. 2026 rückt sie das Akkordeon als musikalischer Weltenbummler vom argentinischen Tango über französische Musette bis zu osteuropäischen Volksweisen und deutscher Volksmusik in den Mittelpunkt. Für die Akustika war es aber nur ein Baustein eines vielseitigen Programms. Insgesamt präsentierten 273 Aussteller (2025: 230) aus 25 Ländern eine große Vielfalt an Instrumentengruppen und jede Menge Zubehör. Das reichte bis zum Frack, um nicht nur musikalisch ein gutes Bild abzugeben.

Am Akkordeon, dem „Instrument des Jahres“, kam man auf der diesjährigen Akustika Nürnberg im Messezentrum nicht vorbei.
Am Akkordeon, dem „Instrument des Jahres“, kam man auf der diesjährigen Akustika im Messezentrum nicht vorbei.. Foto: Thomas Tjiang

„Die Akustika ist als Messe für den handwerklichen Instrumentenbau die Plattform für echte Handwerkskunst“, sagten die beiden Messemacher Henning und Thilo Könicke. Profis und leidenschaftliche Amateure konnten mit Instrumentenbauern und Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen. Sie ließen Geigen und Celli anspielen oder fachsimpelten über die handwerkliche Herstellung eines Geigenbogens. Die Breite des Angebots lockte an den drei Messetagen rund 11.500 Besucher (2025: 10.1000) aus 49 Ländern in die Frankenmetrople. Für die AFAG als Veranstalter hat sich die Akustika in den vergangenen drei Jahren Schritt für Schritt als die „Messe für Musik“ in Deutschland etabliert.

Raumakustik und Networking

Kooperationspartner Frankustika sorgte bei der Hauptbühne für die passende Raumakustik und ermöglichte so den Live-Acts und Künstlern einen guten Klang. Erstmals wurde auch die Halle 7A mit Notenverlagen sowie Streich- und Zupfinstrumente belegt. Dort war auch die nmz-Solisten Stage. Musikalisch gab etwa der Nürnberger Gitarrist Stefan Grasse eine Kostprobe seines Könnens. Aber auch weitere musikalische Darbietungen, Vorträge und Diskussionen waren dort gebündelt.

Frankustika sorgte bei der Hauptbühne für eine Halle des Wohlklangs
Frankustika sorgte bei der Hauptbühne für eine Halle des Wohlklangs. Foto: Thomas Tjiang

Neben dem Messeerlebnis war auch das Netzwerken großgeschrieben. Der Nordbayerische Musikbund NBMB organisierte einen Treffpunkt mit internationalen Komponisten. Der Bund Deutscher Klavierbauer BDK schuf eine der weltweit wenigen Gelegenheiten, Klang, Design und Handwerkskunst der „Flaggschiffe“ namhafter Piano-Hersteller zu erleben. Zudem brachte der #MIBKON Branchenkongress für die europäische Hersteller, Händler und Branchenexperten zusammen.