Bayerische Sparkassen finanzieren tatkräftig

Bayerische Sparkassen finanzieren tatkräftig

Die bayerischen Sparkassen haben 2,1 Milliarden Euro an Förderdarlehen im Rahmen der Corona-Hilfe tatkräftig vermittelt. Diese Finanzierungen gingen von Mitte März bis zum Jahresende 2020 über den Tisch. Eigentlich waren in den letzten Jahren Filialnetz und Kundennähe eher eine Bürde. Nun zahlen sich offensichtlich die dezentrale Präsenz und persönliche Nähe zur Wirtschaft aus.

Im Einzelnen reichten die Sparkassen in Bayern an Corona-Hilfe 6.000 KfW-Darlehen mit einem Volumen von insgesamt knapp 1,69 Milliarden Euro aus. Hinzu kommen fast 4.000 LfA-Darlehen mit einem Volumen von rund 416 Millionen Euro. Über die Landwirtschaftliche Rentenbank kamen noch Darlehen mit einem Volumen von rund 1,6 Millionen Euro dazu.

Die 64 bayerischen Sparkassen haben auch mehr als 16 Milliarden Euro an eigenen Krediten für Unternehmen und Selbständige zugesagt. Das sind insgesamt fast 20 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. „Damit bleibt der Sparkassenkredit das Rückgrat der Unternehmensfinanzierung“, meint Ulrich Reuter, seit Jahreswechsel Präsident des Sparkassenverbands Bayern. 

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