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Rödl: Weltoffenes Deutschland wählen!

Chef der Prüfungskanzlei Rödl Christian Rödl bezog Stellung für Offenheit

Die Sorgen auch der Wirtschaft sind vor dem Ausmaß eines Wahlsieges der vermeintlichen AfD in Sachsen-Anhalt groß. Wird von dem Getöse vor der Wahl Einiges umgesetzt, ist nicht nur der Wohlstand in dem Bundesland in Gefahr. Abschiebungen, Abschied von Europa, Schengen und dem Euro wären eine ökonomische Katastrophe. Auch der Chef der Nürnberger Beratungs- und Prüfungskanzlei Rödl, Christian Rödl, bezog vorab Stellung. Via LinkedIn machte er seine Bedenken über ein „sehr starkes Abschneiden der AfD“ Luft. Sein Kernargument: „Sie konkurrieren ebenso um Fachkräfte, Talente und internationale Partnerschaften. Vertrauen entsteht nicht allein durch Steuersätze, Förderprogramme oder Infrastruktur. Es entsteht auch durch die Wahrnehmung eines Standorts.“ Er erlebe im direkten Kontakt mit Unternehmen, wie Verlässlichkeit, Offenheit und internationale Vernetzung geworden seien.

Der Kanzleichef bezog erneut klare Stellung: „Ich stehe für ein tolerantes, demokratisches und weltoffenes Deutschland.“ Deshalb mahnte er die Sachen-Anhaltiner, am Sonntag bei der Wahl entsprechende Verantwortung zu übernehmen.

Die Unruhe in der Unternehmenslandschaft scheint zu wachsen. Zuletzt etwa machte Ladenbesitzer in den Bundesland ihre Geschäfte koordiniert für ein paar Stunden dicht. So machten sie auf ihre Verunsicherung über einen AfD-Wahlsieg aufmerksam. Außerdem hat sich auch der Verein
Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland zu Wort gemeldet. Er bündelt gut 2.500 Verbände und Unternehmen, die sich für Vielfalt, Diversität und Weltoffenheit als Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg positionieren. Bundesbank-Chef Joachim Nagel meldet sich so zu Wort: „Weltoffenheit und Toleranz sind das Fundament unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands.“

Beitragsbild: 2025