Ob in diesem Jahr das Spendenfüllhorn genauso voll ist, wie im letzten Jahr bleibt abzuwarten. 2024 kamen laut DZI geschätzt 12,5 Mrd. Euro an Geldspenden zusammen. Für 2025 zeigt eine Umfrage des Deutschen Spendenmonitors ein gemischtes Bild. Demnach stiegen die Privatspenden – ohne Großspenden – um 300 Millionen auf 6,3 Milliarden Euro. Allerdings zeigte die Online-Erhebung auch, dass weniger Menschen etwas mehr spenden. Die Spenderquote sank leicht auf 49,2 Prozent. Dafür gaben sie mit durchschnittlich 187 Euro spürbar mehr aus ihrer Privatschatulle. Die große Nürnberger Sternstunden-Spendengala des Bayerischen Rundfunks für Kinder in Not konnte mit über 13 Mio. Euro knapp das Vorjahresniveau erreichen.
Unter den vielen regionalen Spendern fiel erneut die Nürnberger Firma BSS Brandschutz Sichelstiel auf. Zum zweiten Mal überreichte das Unternehmen dem Klinikum Nürnberg gemäß der Weihnachtsaktion „Spenden statt Geschenke“ einen Scheck über 100.000 Euro. Der Geldregen kommt der Klinik für Neurologie, der Klinik für Kardiologie und an dem Neubauprojekt Kinderklinikum Nürnberg zu Gute.
Der Nürnberger Verein Hilfe für Krebskranke freute sich über 50.000 Euro von der Nürnberger Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung Weichselbaum & Sommerer. Mit der üppigen Zuwendung finanziert der Verein Angebote für Krebspatienten und deren Familien am Klinikum Nürnberg. Dazu zählt das Projekt „Familien leben mit Krebs“, das Familien mit einem krebskranken Elternteil unterstützt.
Auch in diesem Jahr sammelten neben vielen anderen Firmen auch die Mitarbeiter des Nürnberger Versorgers N-Ergie wieder Geld für drei Einrichtungen in der Region. Mit der mittlerweile 17. Spendenaktion „1 Euro oder mehr“ kamen heuer 12.533 Euro. Die Hälfte davon stammt von der N-Ergie selbst, die den Spendenbetrag traditionell verdoppelt. Hier zeigt der Spendentrend nach oben. 2024 kamen knapp 11.200 Euro zusammen.
Beitragsbild: Klinikum Nürnberg / Jakob Lichtenfeld
