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Datev bliebt weiter Jobmaschine

Nürnberger Softwaredienstleiter Datev setzt 2025 sein kontinuierliches Wachstum kontinuierlich fort

Der Nürnberger Softwaredienstleiter für Steuerkanzleien, Datev, setzt sein kontinuierliches Wachstum kontinuierlich fort. Vorläufigen Zahlen für das abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 zufolge sprang der Umsatz in einem flauen Umfeld um 9 % auf 1,6 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis legte sogar um 43 % auf 132 Mio. Euro zu. Damit wächst auch die Rückvergütung an die gut 40.300 Mitglieder der Genossenschaf auf insgesamt knapp 64 Mio. Euro. „Für unser Ziel, unsere Genossenschaftsmitglieder – die steuerlichen Berater – bei der Digitalisierung der Prozesse in ihren Kanzleien und bei ihren mittelständischen Mandanten zu unterstützen, haben wir die passgenauen Lösungen“, kommentiert Datev-Vorstandschef Robert Mayr den positiven Geschäftsverlauf. „Angesichts einer nahezu stagnierenden Gesamtwirtschaft wollen wir die digitale Transformation weiter vorantreiben und damit für deutlich mehr Effizienz in Kanzleien wie Unternehmen sorgen.“

Immerhin zählt die Daten gut 928.000 Kunden. Seit Gründung vor 60 Jahren hat sich das einstige Geschäftsmodell als Rechenzentrum mit Lochkarten deutlich verändert. Heutzutage nutzen mehr als 750.000 Kanzleien und Unternehmen die am weitesten verbreitete Cloud-Lösung Datev Unternehmen online. Sie sorgt in Unternehmen für mehr Effizienz in der Rechnungsbearbeitung und dient als gemeinsame Arbeitsplattform für die Zusammenarbeit mit der Steuerberatungskanzlei. Das Rechnungswesen war und ist als traditionelles Kerngeschäft auch die größte Produktgruppe. Sie steigerte ihren Teilumsatz um 13 % auf 71 Mio. Euro. Damit steht sie für mehr als jeden zweiten Euro des Gesamtgeschäfts.

Jobmotor intakt

Die zweitstärkste Produktgruppe Personalwirtschaft verzeichnete ein Plus von 7 % auf 331 Millionen Euro. Mittlerweile laufen über die Datev-Software die monatlichen Abrechnungen für durchschnittlich 14,9 Millionen Beschäftigte.

Im vergangenen Jahr legte das Personalwachstum von Nürnbergs größtem, privatwirtschaftlichen Arbeitgeber eine kleine Verschnaufpause ein. Nach 2024 mit 476 Neueinstellungen erfolgten 2025 in Summe noch 23 neue Mitarbeiter auf etwas mehr als 9.000 Beschäftigte. Nun sorgt das beschleunigte Wachstum auch für eine offensivere Personalpolitik. Immerhin kamen in den ersten knapp drei Monaten fast 100 neue Mitarbeiter an Bord. Davon sind an den Standorten in Nürnberg aktuell 8.824 beschäftigt. Man besetze gezielt Positionen in strategisch wichtigen Bereichen und passen unsere Personalplanung kontinuierlich.